Portsmouth gewinnt im FA-Cup
Nach einem überraschenden Durchmarsch mussten sich die Spieler von Cardiff City erst im Finale dem FC Portsmouth geschlagen geben. Im diesjährigen FA-Cup schaltete der Zweitligist unter anderem den FC Middlesborough aus und hatte Los-Glück sowie Fortuna an seiner Seite, indem die großen Premier League-Starter gegen andere Mannschaften die Segel strichen. Dadurch fand sich der Tabellenzwölfte im begehrten Finale wieder. Der ganz große Coup blieb aus, da der Achte der Premier League selbst beste Ausfälle kompensieren konnte. Milan Baros befindet sich im Tief und Jermain Defoe musste verletzt passen. Dafür durften die beiden Nigerianer John Utaka (26) und Kwanko Kanu (31) von Beginn an stürmen. Kanu, der in seiner Karriere schon für Ajax Amsterdam, Inter Mailand und Arsenal London spielte schoss nach 37 Minuten schon das Tor des Tages. Damit sicherte er seiner Mannschaft den ersten FA-Cup seit 1939. Portsmouth spielt damit in der kommenden Saison im UEFA-Pokal und Platini wird einmal tief durchgeschnauft haben. Der UEFA-Chef hatte sich vor der Partie schon Gedanken gemacht, Cardiff bei einem möglichen Erfolg eine Wildcard für den UEFA-Pokal zu geben. Denn der Gewinner des FA-Cups spielt automatisch im internationalen Geschäft. Mit der Ausnahme, dass der Verein aus England kommen muss. Das Problem hat sich dann aber von selbst gelöst. Portsmouth darf nun sein internationales Glück versuchen, während Cardiff weiter in der zweiten Liga spielt.
Weitere Informationen:
Spielfeldrand - Das Magazin: Keine Sensation im Cup-Final
transfermarkt.de: Portsmouth FA-Cup-Sieger

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