Hafen in Rangun für Hilfsgüter geöffnet
Die Militärjunta hat nach thailändischen Angaben den Hafen in Rangun wieder geöffnet, um Hilfslieferungen über den Seeweg zu empfangen.
Seitdem der Zyklon “Nargis” vor rund einer Woche große Gebiete des südöstlich gelegenen Landes Asien in Trümmer gelegt hatte, hat die birmanesische Militärregierung trotz intensiver internationaler Bemühungen kaum Helfer ins Land gelassen.
Die United Nations (UN) gehen inzwischen davon aus, dass bei dem Wirbelsturm mehr als 100.000 Menschen ums Leben kamen. Außerdem werden rund 220.000 Personen vermisst. Zwischen 1,2 und 1,9 Millionen Menschen kämpfen nach Einschätzung der UN in den zerstörten Regionen ums Überleben.
Vor allem Schiffe mit Baumaterial zum Wiederaufbau sollten den Thilawa-Hafen der Metropole ansteuern. Thailand werde dem Nachbarland am Mittwoch über den Seeweg 480.000 Liter Treibstoff schicken, fügte er hinzu. Am Montag machte sich zudem ein erstes Flugzeug mit Hilfsgütern aus den USA auf den Weg nach Birma
Die Situation scheint in dem verarmten Land langsam aber stetig zu eskalieren. Ein Einschreiten des Sicherheitsrates wurde vor kurzem von China verhindert.
- tridoo: Hilfsgüter per Kriegsschiff
- Reuters: Birma öffnet Hafen in Rangun
- sueddeutsche: Hilfsorganisationen warnen vor Folgekatastrophen

12.05.2008 at 14:22
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