Burghausen entlässt Trainer
Ingo Anderbrügge war einer der prägendsten Spieler des FC Schalke 04. Auf der linken Mittelfeldseite sorgte er immer wieder für Gefahr, auch aus der zweiten Reihe. Nach 12 Jahren in Gelsenkirchen wechselte er 2000 für eine Saison zu den Sportfreunden Siegen. Danach gönnte sich der mittlerweile 44-jährige eine Auszeit, in der er unter anderem auch seine Trainerlizenz erwarb. 2006 kam er als Trainer des VfB Hüls zurück, ehe er im letzten Sommer bei Wacker Burghausen als Coach installiert wurde.
Die Oberbayern waren gerade in die Regionalliga Süd abgestiegen und Anderbrügge sollte helfen, den Verein schnell wieder nach oben zu führen. Als Minimalziel wurde die Qualifikation für die neue 3. Liga ausgegeben. Mit Spielern, wie Daniel Rosin, Björn Hertl, Roland Bonimeier, Christoph Teinert und Florian Galuschka stand ein erfahrenes Gerüst, das die Ziele auch erreichen kann. Die Realität sieht jedoch anders aus. Von den Aufstiegsrängen ist Wacker weit entfernt (12 Zähler Rückstand). Nach dem 0:5 gegen die Amateure vom TSV 1860 München hat die Mannschaft nur noch drei Zähler Vorsprung vor den nicht 3. Liga-Qualifikationsplätzen. Um das Minimalziel nicht zu gefährden wurde Anderbrügge deshalb mit sofortiger Wirkung entlassen.
Weitere Informationen:
- Spielfeldrand - Das Magazin: Anderbrügge muss gehen
- weltfussball: Burghausen beurlaubt Trainer Anderbrügge

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